Die Bibliothek Enschede macht Technologie mit Maakplaats053 zugänglich
In der Bibliothek entdecken Kinder und Erwachsene, was sie mit moderner Technologie alles gestalten können – vom 3D-Druck bis zum Laserschneiden.
Die Bibliothek Enschede ist längst mehr als nur ein Ort, an dem man Bücher ausleiht. Bei Maakplaats053 können Besucher Technologien kennenlernen, die sie zu Hause normalerweise nicht zur Verfügung haben, wie zum Beispiel 3D-Druck, Vinylschneiden und Laserschneiden. Die Mitarbeiter des Makerspace, Sebastian und Wicky, erklären, wie der Makerspace funktioniert, was Besucher dort lernen und welche Rolle die Geräte dabei spielen.


Warum gibt es einen „Maakplaats“ in der Bibliothek?
Der „Maakplaats“ organisiert technische Workshops, in denen Kinder an neue Technologien herangeführt werden. Das passt gut zu einer Bibliothek. „Die Geräte sind oft teuer und sperrig, daher hat man sie zu Hause meist nicht“, erklärt Sebastian. „Und die Bibliothek ist ein wunderbarer Ort, um sie damit vertraut zu machen und ihnen zu zeigen, dass in der Bibliothek mehr passiert als nur Bücher zu lesen.“
Der Zugang ist sehr einfach. Die Nutzung des Maker Space ist kostenlos. Am letzten Freitag im Monat findet von 13:30 bis 16:00 Uhr ein offenes Treffen statt. Die Besucher arbeiten unter Anleitung an ihren eigenen Ideen. Neben dem Laserschneider ist der Raum unter anderem mit einem 3D-Drucker, einem Schneideplotter und einer elektrischen Stickmaschine ausgestattet.
Vom Kennenlernen bis hin zu eigenen Ideen mit dem BRM-Laserschneider
Der Laserschneider von BRM Lasers gehört zu den Maschinen, die die Besucher am meisten überraschen. „Wenn sie hierherkommen, haben sie eigentlich keine Ahnung, dass es Laserschneider überhaupt gibt oder was sie alles können“, sagt Wicky. Die ersten Projekte sind daher bewusst einfach gehalten. „Sie sind eigentlich immer sehr einfach, und die Leute finden das richtig cool.“ Zunächst sind die Menschen vor allem davon beeindruckt, was die Maschine alles kann und wie schnell sie arbeitet.
Wer wiederkommt oder an einem Workshop teilnimmt, beginnt, anders zu denken. Viele Kinder recherchieren zu Hause, was alles möglich ist. „Dann fangen sie an, mehr über das Potenzial der Maschine nachzudenken“, sagt Sebastian. Sie überlegen sich zum Beispiel, wie sie die Teile, die sie aus dem BRM-Laserschneider entnehmen, zu einem kleinen Turm oder einer kleinen Brücke zusammenbauen können. „Dann erkennt man erst richtig, wie viel 3D-Potenzial darin steckt.“ Der Fokus liegt nicht mehr auf dem Laser selbst, sondern darauf, was man damit erschaffen kann.
Schritt für Schritt den Umgang mit der Maschine lernen
De Maakplaats erklärt die Bedienung des Laserschneiders in kleinen Schritten. „Wenn man zum ersten Mal dabei ist, lassen wir einen hauptsächlich einfach das Design entwerfen“, erklärt Wicky. Danach helfen sie bei der Auswahl: Soll das Design graviert, ausgeschnitten oder als Strichzeichnung dargestellt werden? Sie stehen auch sofort zur Seite, um bei der Einstellung von Geschwindigkeit und Leistung zu helfen, damit das Ergebnis zum Design und zum Material passt.
Wer mehr erfahren möchte, kann an den speziellen Workshops teilnehmen. Dort wird der BRM-Laserschneider „von A bis Z“ erklärt. So kann jeder in seinem eigenen Tempo lernen – von der ersten Einführung bis hin zur selbstständigen Arbeit mit der Maschine.


Zuverlässige Technik und guter Service
Für eine Veranstaltungsstätte mit hohem Besucheraufkommen ist zuverlässige Technik unverzichtbar. De Maakplaats ist mit dem Service von BRM Lasers sehr zufrieden. „Ich habe schon oft dort angerufen, und es ist eigentlich ganz unkompliziert“, sagt Wicky. Vor kurzem war der Laser durch einen Stoß aus der Ausrichtung geraten. „Sie haben mich am Telefon Schritt für Schritt durch die Reparatur geführt.“
Der Laserschneider wird außerdem jedes Jahr gewartet. „Ich finde es gut, dass er jedes Jahr gewartet wird“, sagt Sebastian. Die Maschine wird regelmäßig genutzt, aber nicht jeden Tag. Die Wartung findet nach den Sommerferien statt, wenn es nach einer geschäftigen Zeit wieder ruhiger geworden ist. So ist die Maschine für die neue Saison bereit.





















