Wenn man über die berufliche Bildung in der Gemeinde Utrecht spricht, kommt man an „Het Perron“ in Veenendaal nicht vorbei. Diese Ausbildungsstätte verkörpert die berufliche Bildung in all ihren Facetten, von der Landschaftsgestaltung über das Ingenieurwesen bis hin zum Gesundheits- und Sozialwesen. Das Ziel? Die Schüler auf einen eigenständigen Platz in der Gesellschaft vorzubereiten. Seit Anfang 2020 gibt es eine neue Ergänzung im Arsenal: die BRM 90130, eine Lasermaschine, die dem Lernprozess eine neue Dimension verleiht.

Wenn man durch die Flure zum Unterrichtsraum des Fachbereichs Bauwesen, Wohnungswesen und Innenarchitektur (BWI) geht, fällt einem sofort die schiere Vielfalt der ausgestellten Projekte ins Auge. Von Stühlen bis hin zu Stadtansichten, von Weinkisten bis hin zu Grundrissen – eines ist klar: Der Laserschneider ist hier ständig im Einsatz. Het Perron strebt nach innovativer Ausbildung unter Einsatz moderner Technologien, weshalb man dort stets offen für Fortschritte ist. Kaj Wassink, Dozent für Bauwesen, Wohnungswesen und Innenarchitektur, entdeckte das Potenzial der Lasermaschine während eines Treffens der Plattform BWI. Seine Begeisterung war sofort geweckt. „Ich wusste eigentlich gar nicht, was ein Laserschneider ist, bis ich den BRM Laser sah. Als ich sah, was er leisten kann, wusste ich sofort, dass dies eine wertvolle Bereicherung für unseren Unterricht sein würde.“ Der Kauf des Laserschneiders hat auch bei anderen Schulen und Institutionen Interesse geweckt. „Einige Schulen haben bereits Informationen angefordert und sind vorbeigekommen, um sich die Maschine anzusehen“, sagt Kaj.

Handarbeit vs. Laserschneiden

Früher stellten die Schüler ihre Produkte von Hand her – ein traditioneller Prozess, der viel Zeit in Anspruch nahm und längere Vorlaufzeiten bedeutete. „Die Schüler skizzierten ihre Entwürfe auf Plattenmaterial und schnitten sie von Hand aus“, erklärt Kaj. „Mit dem Laserschneider ist dieser Prozess viel einfacher und schneller geworden. Die Schüler erstellen ihre Entwürfe nun in Google SketchUp und laden sie direkt auf den Laserschneider hoch. Das spart erheblich Zeit.“ Kaj betont, wie wichtig es ist, handwerkliche Fähigkeiten zu bewahren, erkennt aber auch die Vorteile der Zeitersparnis an. „Jeder Schüler kann während des Unterrichts mit der Maschine arbeiten, was sie begeistert, besonders wenn sie bekannte Logos verwenden oder ihre Produkte individuell gestalten können.“ Ein weiterer wichtiger Vorteil, den Kaj hervorhebt, ist die Präzision der Maschine. „Das Sägen von Hand führt oft zu Materialverschwendung und dem Risiko schiefer Schnitte. Mit der Lasermaschine gehört das der Vergangenheit an. Sie liefert präzise Ergebnisse, selbst bei komplexen Formen. Und seien wir ehrlich: Es macht einfach riesigen Spaß, damit zu arbeiten!“ Neben der Zeitersparnis bietet die Lasermaschine auch eine unübertroffene Präzision. „Das Sägen von Hand führt oft zu Materialverschwendung und ungleichmäßigen Linien. Mit der Lasermaschine gehört das der Vergangenheit an; alles wird perfekt geschnitten, selbst die komplexesten Formen.“

Kooperationen innerhalb und außerhalb der Schule

Die Lasermaschine wird nicht nur innerhalb der BWI genutzt, sondern auch in anderen Fachbereichen. „Wir haben kürzlich 300 Schlüsselanhänger für den Kurs ‚Dienstleistungen und Produkte‘ hergestellt. Außerdem haben Schüler einen Escape Room gebaut, der nun in Betrieb ist!“

Seit der Anschaffung der Lasermaschine finden die Endprodukte nicht nur innerhalb der Schule, sondern auch bei externen Unternehmen Abnehmer. „Wir haben kürzlich einer Wohltätigkeitsorganisation geholfen, indem wir 50 Vogelhäuschen graviert haben. Das bietet nicht nur den Schülern, sondern auch uns neue Erfahrungen.“

Kurz gesagt: Die Lasermaschine hat die berufliche Bildung revolutioniert. Het Perron zeigt, wie moderne Technologien die Bildung auf ein neues Niveau heben, und die BRM-Lasermaschine ist ein perfektes Beispiel dafür. Ob in der Bildung oder in der Wirtschaft – die Lasermaschine bietet eine Lösung für jede Anwendung.

„Unsere Schüler sind von der Maschine total begeistert, vor allem, wenn sie mit bekannten Logos oder Marken arbeiten dürfen.“

Software

Es ist eine Tatsache, dass es verschiedene Zeichenprogramme gibt; manche nutzen Adobe Illustrator, andere AutoCAD. Bei Het Perron lernen die Schüler jedoch den Umgang mit Google SketchUp. Diese Software ermöglicht es ihnen, ihre Entwürfe sofort zu sehen, was die Verknüpfung mit dem Laserschneider vereinfacht. Die Tutoren stellen einige der Aufgaben selbst zusammen. „In diesem Jahr arbeiten wir zum ersten Mal intensiv mit Google SketchUp“, erklärt ein Dozent. „Daher befinden sich unsere Aufgaben noch in der Entwicklung, aber sie beinhalten immer eine Komponente, bei der wir die Lasermaschine einsetzen können.“

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